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ROSANA AYURVEDA

Rheuma
Behandlung mit Ayurveda

Unter „Rheuma“ verstehen wir eine ganze Gruppe von chronischen Krankheiten, bei denen ein entzündlicher Prozess an den Gelenken besteht. Aus Sicht der konventionellen Medizin handelt es sich meist um eine Autoimmunerkrankung mit Antikörperbildung gegen Gelenkstrukturen. Ayurveda-Ärzte hingegen sehen die Ursache in einem massiv gesteigerten „Ama“, also Ablagerungen im Gewebe. Normalerweise lassen sich diese „Schlacken“ durch Ghee mobilisieren. Wenn aber wie bei Rheuma häufig gleichzeitig das Verdauungsfeuer „Agni“ zu schwach ist, kann der Organismus das Ghee nicht aufnehmen und nutzen, die Beschwerden würden zunächst nur noch schlimmer.

Phase 1

Zuerst das Agni stärken 

Ayurveda kennt zahlreiche Kräuter, die als Tee oder in Form von fertig hergestellten Kräutertabletten zunächst Agni „anheizen“ und die Voraussetzung schaffen, dass Ghee seine Wirkung entfalten kann. Diese erste Behandlungsphase kann in Vorbereitung einer Kur nach Rücksprache mit Ayurveda-Spezialisten auch schon zuhause begonnen werden. Erfolgt dieser Schritt im RoSana, so kommen zunächst auch noch keine äußerlichen Ölanwendungen zum Einsatz, dafür aber Einreibungen mit fermentiertem Reiswasser. Dies führt bereits zum Abschwellen der Gelenke sowie einem Nachlassen der Steifigkeit. Diese erste Phase dauert ca. 3 bis 4 Tage.

Phase 2

Jetzt kann Ghee wirken

Die Vorbereitungsphase 1 öffnet die „Kanäle“ im Gewebe und verflüssigt das Ama, sodass es zirkulieren kann. Jetzt kann es von Ghee gebunden und in einen ausscheidungsfähigen Zustand überführt werden. Ghee kommt in einer medizinierten Form zum Einsatz: das geklärte Butterreinfett wird durch spezielle Kräuterauszüge aufgewertet. Je nach der im Vordergrund stehenden Symptomatik kommen unterschiedliche Präparationen von Kräuter-Ghee zum Einsatz.

 

Phase 3

Abführen, Stempelmassagen und Einläufe

Nach 4 bis 5 Tagen Ghee ist Ama gelöst und kann durch Abführen zur Ausscheidung gebracht werden. Bei starker Hitze in den Gelenken und brennendem Schmerz führen Stempelmassagen  zu lokaler Kühlung. Dazu verwenden die Ayurvedatherapeuten roten Reis, der wiederum mit speziellen Kräutern in Milch gekocht wurde und in abgekühlter Form zur Anwendung kommt.

Zusammen mit den Stempelmassagen führen Einläufe (Matra Basti) mit bestimmten Ölen zu einer schrittweisen Schmerzreduktion.

Ayurveda

AYURVEDA
IM ROSANA-HAUS

Eine jahrtausendalte Heilkunst.

Die ayurvedische Heilkunst birgt die Kraft, das Gleichgewicht zwischen körperlicher, geistiger und seelischer Ebene wiederherzustellen. Erleben Sie Heilung durch traditionelle und authentische Anwendungen!

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RHEUMATISCHE ERKRANKUNGEN

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Phase 4

„Königliche Behandlung“

Im Anschluss an eine Ganzkörpermassage „badet“ der ganze Körper in warmem Öl, das die Therapeuten synchron mit ihren Händen gleichmäßig verteilen. Die Haut scheidet Toxine und Entzündungsstoffe aus, die sich im Öl lösen. Muskeln, Gelenke, Bänder und Sehnen werden geschmeidig und gewinnen wieder Stabilität und Kraft.

Auch bei Rheuma ist eine Ayurvedakur immer individuell! Die einzelnen Schritte folgen einer klaren Systematik, in deren Zentrum die individuelle Konstitution sowie die spezielle Symptomatik stehen. In frühen Stadien der Krankheit kann eine einmalige Kur bereits deutliche Linderung bringen, setzt dann aber in jedem Fall eine konsequente Diät sowie die längerfristige Einnahme ayurvedischer Kräuterpräparate voraus. Besteht die Krankheit bereits länger und musste mit Medikamenten wie Cortison oder Methotrexat behandelt werden, dann sollte eine Kur mindestens 14 bis 21 Tage dauern und unter Umständen auch 2 bis 3 mal wiederholt werden. In vielen Fällen lässt sich eine allopathische Therapie auch nicht einfach absetzen, aber oft lässt sich die Dosierung reduzieren. In Anbetracht der nicht unerheblichen Nebenwirkungen der in Frage kommenden allopathischen Medikamente ist auch dies bereits ein lohnendes Ziel. Wenn sich noch wesentlich mehr erreichen lässt: umso besser!

Co Authors :

Internist, Homöopathie, Naturheilverfahren