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Die Panchakarma Kur

Teil I: Kurvorbereitung

 

Eine Panchakarma-Kur im RoSana lässt sich in drei Abschnitte gliedern: zunächst die Kurvorbereitung, dann die eigentliche Durchführung der Kur und zuletzt die Anleitung, wie es danach weitergeht.

 

Fragebogen und Aufnahmegespräch

Mit Hilfe eines Fragebogens geben Sie uns zunächst Auskunft über Ihre aktuellen Beschwerden, vegetative Aspekte wie z.B. Verdauung oder Schlaf, soziale Hintergründe, psychische Verfassung, zurückliegende Therapie-Erfahrungen und aktuelle medikamentöse Therapie. Die Ayurveda-Ärzte erhalten so einen ersten Überblick über Ihre Konstitution und deren „Schwachstellen“. Das ausführliche Aufnahmegespräch samt Untersuchung und Pulstastung hilft dann, Ihre gesundheitliche Situation aus Sicht der ayurvedischen Krankheitslehre bestmöglich einzuschätzen und einen individuellen Behandlungsplan für Sie zu erstellen.

 

Ama und Agni

Das im Magen lokalisierte „Verdauungsfeuer“ Agni ist ein Maß für Ihre Stoffwechselaktivität, Ama beschreibt die Menge schädlicher „Ablagerungen“ und deren negativen Einfluss auf Gesundheit und Prognose. Ama und Agni stehen in funktioneller Wechselwirkung miteinander. Ihre genaue Beurteilung fließt ein in ein Perspektivengespräch zwischen Ihnen und Ihrem Ayurvedaarzt: Wir möchten, dass Sie als Kurvorbereitung diese Zusammenhänge nachvollziehen können, weil sich daraus die individuelle Gestaltung Ihrer Panchakarma-Kur ableiten lässt.

 

Ein Beispiel: bei reichlich Ama und wenig Agni könnten Sie das anfangs gereichte Ghee gar nicht aufnehmen. Agni müsste daher zunächst durch spezielle Kräutertabletten angeregt werden, erst dann käme Ghee zum Einsatz.

 

Ghee und Kräuter

Ghee ist mehr als nur „geklärte Butter“: Verschiedene Kräuterzusätze modifizieren seine speziellen Qualitäten für verschiedene Krankheitszustände. Gereicht wird Ghee immer am frühen Morgen in ansteigender Menge. Es wird von den Geweben und Zellen aufgenommen, macht diese „weicher“, während die Kräuterzusätze abgelagerte Toxine aus ihren Depots herauslösen. In dieser Phase fühlen Sie sich unter Umständen „krank“: Die vorher verborgenen Toxine sind nun plötzlich im Kreislauf und somit im ganzen Organismus präsent. Das kann zu Kopfschmerzen und Müdigkeit führen, manchmal tauchen sogar „abgelagerte“ Bewusstseinsinhalte und Erinnerungen wieder auf. Hauterkrankungen können sich in dieser Phase der Kur – vorübergehend – verschlimmern.

Panchakarma-KUREN

Panchakarma-Kuren unterstützen den natürlichen Entschlackungs- und Reinigungsprozess des Körpers und helfen, das Gleichgewicht wiederherzustellen.
ab 7 Tage, pro Person
2.425 €

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Dampf und Massagen

Diese beiden Maßnahmen helfen bei der Mobilisation der Toxine aus den Geweben, verteilen sie im Körper und schleusen sie am Ende in Richtung Magen und Darm, um sie aus dem Körper auszuscheiden. Schwierig können diese Tage der Kurvorbereitung für Sie werden, wenn Sie vorher besonders viel Ama im Gewebe gebunden hatten. In dieser Phase kann das Ghee sogar zu Durchfällen führen. Auf der anderen Seite spüren Sie vielleicht schon, wie die Kräuter-Dampfbäder der inneren Reinigung dienen und die wohligen Massagen mit warmen Ölen entschädigen Sie von den Strapazen.

Nach Erfahrung unserer Ayurveda-Ärzte ist diese vorbereitende erste Phase der Panchakarma Kur die wichtigste: Bis zu 50 % des Kureffektes hängen davon ab, ob dieser vorbereitende Teil der Kur gut gelingt. Tauschen Sie sich also in dieser Zeit besonders eng mit Ihren Ayurveda-Therapeuten aus, damit sämtliche Maßnahmen optimal aufeinander abgestimmt und dosiert werden können!

Sie dürfen erwarten, dass ein Gelingen in diesem Kurabschnitt später zu Gewichtsabnahme, Energiezuwachs und Blutdrucknormalisierung führt und ein anfängliches „Schweregefühl“ vollständig verschwindet. Daher ist die Kurvorbereitung so wichtig!

 

Teil II
der Panchakarma-Reihe:

METHODEN DER REINIGUNG

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Co Authors :

Internist, Homöopathie, Naturheilverfahren