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RoSana Psychotherapie

Was Sie gegen den Winterblues tun können

 

Kurze Tage, wenig Licht, die Erde macht Winterschlaf, zieht sich zurück und sammelt neue Kräfte. Auch unser Körper und unsere Seele bereiten sich auf den Winter in der Höhle vor, der Stoffwechsel fährt runter, um Ressourcen zu sparen, man kuschelt sich aneinander, um sich warm zu halten. Unser Inneres ist nicht so modern wie unser momentanes gesellschaftliches Leben und wir spüren diese ursprünglichen Bedürfnisse. Innerlich sind wir sozusagen noch wie Höhlenmenschen, unser Alltag lässt sich mit den alten Bedürfnissen oft nicht so gut vereinbaren, wir müssen jetzt genauso leistungsfähig sein wie in den langen, hellen Tagen. Wir gönnen uns meist nicht die Zeit, die wir jetzt bräuchten. Die längeren Dunkelphasen führen zu allgemein verringerten Serotonin- und erhöhten Melatonin-Werten, was auch zu vermehrter Müdigkeit führt. Das hat bei einigen Menschen die sogenannte winterliche Depression, den Winterblues zur Folge.

Auch wenn der Winterblues keine „richtige“ Depression ist, spüren doch viele Menschen ein vermehrtes Bedürfnis nach Ruhe, Rückzug, Wärme, Berührung und Licht. Vor allem das Licht scheint uns zu fehlen, vielleicht weil wir uns eben nicht in die Höhle zurückziehen können und wach bleiben müssen? Licht fördert die Serotoninausschüttung und damit auch unsere Aktivität. Häufig verwechseln wir auch unser natürliches Bedürfnis mit Krankheitssymptomen und statt diesen Bedürfnissen nachzukommen bekämpfen wir sie als Symptome. Wir passen uns mehr der krankmachenden, stressfördernden Umwelt an, als unserem Inneren zu vertrauen. Letztlich trägt genau das am Ende zu stressbedingten Krankheiten bei.

 

9 Tipps gegen den Winterblues

 

Was also können wir tun, um einerseits unsere Bedürfnisse zu leben, andererseits leistungsfähig zu bleiben? Was nährt Körper und Seele gleichermaßen?

  • Bewegung im Licht, solange es hell ist, z.B. Spazierengehen.
  • Keine Sonnenbrille im Winter tragen, da die Netzhaut das Licht gut aufnimmt.
  • Für innerliche Wärme sorgen: Ingwertee trinken; warme, gekochte Nahrung essen.
  • Äußerliche Wärme: warme, natürliche Kleidung.
  • Viel Ruhe und Entspannung abends.
  • Yoga und Meditation zum Ausgleich.
  • Viel Berührung, kuscheln oder auch warme Ölmassagen.
  • Angenehme Kontakte und gute Gespräche fördern das Wohlbefinden.
  • „Lichtduschen“, um die Serotoninproduktion anzukurbeln.

Manuela Lampert
Psychotherapie & Coaching

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