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ROSANA AYURVEDA

Die Panchakarma Kur Teil III
Was kommt danach?

In den letzten beiden Artikeln haben wir Sie mit den Hintergründen von Begriffen wie Agni, Ama oder Virechana vertraut gemacht. Sie haben eine Vorstellung bekommen, dass eine Panchakarma-Kur mehr ist als eine bloße Aneinanderreihung von Einzelmaßnahmen und vielleicht ungewohnten Behandlungen, unterbrochen von angenehmen Ölmassagen.

Teil I
der Panchakarma-Reihe:

VORBEREITUNG

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Teil II
der Panchakarma-Reihe:

METHODEN DER REINIGUNG

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Die Panchakarma –Kur ist wie das Leben ein Prozess, der für unseren Organismus zunächst Arbeit bedeutet. Ist diese wie nach einem anstrengenden Tag vollbracht, dürfen wir zur Ruhe kommen. Dies ist allerdings nicht zu verwechseln mit Untätigkeit. im Gegenteil: die Phase nach Abschluss der eigentlichen Kur ist eine Zeit des Reagierens und Regenerierens. Die Weichen für einen nachhaltigen Effekt werden jetzt gestellt! Konkret bedeutet dies:

  • Auch nach der Kur sollten Sie noch ein paar Tage die Ernährung so beibehalten, wie Sie es während der Kur erlebt haben. Vielleicht musste ihr „Verdauungsfeuer“ (Agni) ganz neu entfacht werden, daher sollten Sie es auch nicht zu früh wieder „löschen“, indem Sie meinen, Sie hätten sich jetzt ein saftiges Stück Fleisch und ein kühles Bier redlich verdient….!
  • Gönnen Sie Ihrem Körper nach Ende der Kur noch eine Woche Ruhe und meiden Sie körperliche Anstrengungen oder intensiveren Sport! Sie können dann langsam Ihr Aktivitätsniveau wieder aufbauen, aber beobachten Sie dabei immer, was und wie viel Ihnen wirklich gut tut!
  • Wie Ihre Ernährung längerfristig aussehen sollte, was Sie essen dürfen und was Sie auch zukünftig eher meiden sollten, erfahren Sie in einem ausführlichen Abschlussgespräch mit Ihren Ayurveda-Spezialisten. Dabei finden 2 wesentliche Aspekte Berücksichtigung: einerseits sollen die Diät-Empfehlungen Ihre ganz individuelle Konstitution stabilisieren und dadurch zu größerer Gesundheit und Lebensfreude beitragen (Prakruthi). Andererseits beziehen sich die Ratschläge auf die im Vordergrund stehenden Krankheiten, sind also störungsbezogen (Vikruthi). Bitte nutzen Sie die Möglichkeit, im Gespräch mit Ihrer Ärztin/ Ihrem Arzt alle noch offenen Fragen anzusprechen und Ihr Verständnis für die Lebensvorgänge in Ihrem Körper zu vertiefen!
  • Im Falle einer gravierenden chronischen Krankheit (z.B. Rheuma, Schuppenflechte etc.) ist es wichtig, die Ernährungsempfehlungen möglichst konsequent beizubehalten! Wenn Ihre Kur eher der Vorbeugung von Krankheiten gedient hat, dann dürfen Sie großzügiger mit den Ernährungsratschlägen umgehen.
  • Neben der Ernährung hat auch der Lebensrhythmus eine besondere Bedeutung, denn Sie können durchaus gesund essen und sich dennoch „falsch“ verhalten! Beachten Sie also ein ausgewogenes Verhältnis von Tun und Lassen, von Arbeit und Erholung, von Sport und Innehalten! Beginnen Sie den Tag auch weiterhin mit einem warmen Frühstücksbrei und lassen den Abend auch mit einem leichten, warmen Abendessen ausklingen. Bauen Sie in Ihren Alltag nach Möglichkeit Zeiten ein, die nur Ihnen selbst gehören und nutzen Sie diese für Spaziergänge, Meditation, Entspannung, Musikhören oder ein gutes Buch! Sie sollten dabei nicht blind Vorgaben und Regeln des Ayurveda befolgen, sondern Sinn und Wirkung dieser Hinweise selbst spüren und sich dann aus eigenem Erleben entsprechend verhalten.

Panchakarma-KUREN

Panchakarma-Kuren unterstützen den natürlichen Entschlackungs- und Reinigungsprozess des Körpers und helfen, das Gleichgewicht wiederherzustellen.
ab 7 Tage, pro Person
2.425 €

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  • Oft kommt es vor, dass Sie nach dem Rhythmus der Kur Ihren passenden Rhythmus im Alltag nicht finden. Das kann verwirrend sein! Versuchen Sie, Ihre Kurerfahrungen Revue passieren zu lassen, erinnern Sie sich an die besonders wichtigen Aspekte in Ernährung und Tagesablauf und bauen Sie in Ihren Alltag ein, was realistischer Weise möglich ist.
  • Bitte bedenken Sie: bereits recht einfache Korrekturen im Bereich Ernährung und Lebensführung können einen großen und nachhaltigen, positiven Effekt haben!
  • Damit Sie bei chronischen Krankheiten längerfristig von Ayurveda profitieren, kann es sinnvoll sein, alle 6 Monate eine kurze Kur (3-5 Tage) und alle 1-2 Jahre eine vollständige Kur (14-21 Tage) einzuplanen. Denken Sie daran: Krankheiten fallen nicht vom Himmel, sondern entwickeln sich manchmal schleichend über Jahre. Deshalb sollten auch die vorbeugenden Maßnahmen und erst recht die Therapie konsequent und längerfristig angelegt sein!

Gerne helfen wir Ihnen jederzeit mit unserem ayurvedischen Fachwissen und unserer Erfahrung im interdisziplinären Team des RoSana weiter! Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben! Wir freuen uns auf Ihre Fragen und auf den persönlichen Kontakt mit Ihnen!

 

Co Authors :

Internist, Homöopathie, Naturheilverfahren