ROSANA Ayurvedarezepte

Leichtes und erfrischendes, ayurvedisches Sommermenü

von unserem Köcheteam
Vorspeise

Gurkensüppchen und Gurken-Radieschen Salat
mit Safran-Mandel Creme

von Simon Mayer

Zutaten für 4 Personen:

  • 200 g Radieschen
  • 300 g Gurke
  • 3  EL Mandelmus
  • 2  EL Apfelsaft
  • 4 Wacholderbeeren
  • 4 Safran Fäden
  • 1 Sternanis
  • ½ Zitrone, Saft und Abrieb
  • 100 ml Wasser
  • 4 Zweige Dill
  • Steinsalz
  • frisch gestoßener schwarzer Pfeffer

Zubereitung​

Den Apfelsaft in einem Töpfchen erhitzen, von der Hitze nehmen und den Safran hineingeben.

Die Gurken schälen, der Läge nach vierteln und das wässrige Kerngehäuse komplett entfernen, sodass nur mehr das feste Gurken-Fruchtfleisch übrigbleibt. Dieses in ca. 8 cm lange und 3 mm breite Stäbchen schneiden.

Das Kerngehäuse mit den Gurkenschalen und dem Sternanis im Mixer fein pürieren, durch ein mit Küchentuch ausgelegtes Sieb passieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und erneut mit 1 EL Mandelmus fein pürieren.

Den eingeweichten Safran, nachdem er mindestens 15 Minuten im Apfelsaft gezogen hat, mit dem Saft und Abrieb der Zitrone, dem Wasser sowie den übrigen 2 EL Mandelmus und etwas Salz am besten mithilfe eines Stabmixers zu einer feinen geschmeidigen Creme verrühren. Sollte diese zu fest sein evtl. noch einige Spritzer Wasser hinzufügen.

Die Radieschen in feine Scheiben schneiden.

Anrichten: 

Die Safran-Mandelcreme mit einem Esslöffel der Länge nach auf den Teller streichen.

Gurkenstäbchen wie Mikado Stäbchen ebenfalls der Länge nach locker darauf verteilen.

Die Radieschenscheiben dazwischen stecken, erst jetzt salzen, damit die Gurken und Radieschen möglichst knackig bleiben (durch frühzeitiges Salzen würden Gurken und Radieschen Wasser ziehen und so dadurch nicht mehr knackig bleiben). Ebenfalls jetzt erst etwas vom frisch gestoßenen Pfeffer über den Salat geben sowie die Dillblätter etwas feiner zupfen und über den Salat streuen.

Das Gurkensüppchen in ein kleines Gläschen füllen, welches separat gereicht oder je nach Größe auf den Tellern neben dem Salat stehen darf.

Hauptgericht

Sommerliche Zitronen-Fenchel-Pasta

von Eva Kieckhäfer

Zutaten für 4 Personen:

  • 2 große Fenchelknollen
  • 1 Zitrone, Saft und Schale
  • 1 ½ TL Fenchelsamen
  • ¾ TL Senfsamen
  • 2 Zehen Knoblauch, geschält und fein gehackt
  • 2 kleine Schalotten, geschält und fein gehackt
  • 1 gut daumengroßes Stück Ingwer, fein gehackt
  • 2 Stangen Stangensellerie
  • 1-2 handvoll frische Petersilie, fein gehackt
  • 8-10 Cashewkerne, geröstet und grob gemahlen
  • 1-2 TL Salz und Pfeffer je nach Geschmack
  • 1-2 EL Ghee
  • 2 EL Olivenöl
  • 500 g Pasta nach Wahl (besonders gut schmecken Dinkel-Pasta)

Zubereitung​

Vom Fenchel die Stängel entfernen, das Fenchelgrün aber aufbewahren. Die Knollen halbieren, den Strunk entfernen und nun je die zwei Hälften in dünne Streifen schneiden. Den Stangesellerie ebenfalls in dünne Streifen schneiden.

Die Pasta nach Packungsanweisung al dente kochen.

In der Zwischenzeit in einer größeren Pfanne Ghee erhitzen. Zuerst die Senfsamen springen lassen und dann die Fenchelsamen kurz mit anrösten.

Erst danach kommen Knoblauch, Schalotten und Ingwer mit in die Pfanne.

Wenn alles schön glasig angedünstet ist, kommt der Fenchel und Stangensellerie dazu.

Das Gemüse  in der Pfanne garen, bis es noch einen leichten Biss hat.

Die Pasta abgießen und etwas von der Kochflüssigkeit mit zum Fenchel geben.

Nun die Pasta mit in die Pfanne geben und alles mit Salz, Pfeffer, ZItronenschale und Zitronensaft abschmecken. Mit den Cashewkernbrösel vermischen.

Zum Schluss mit einem guten Schuss Olivenöl, mit der Petersilie und dem Fenchelgrün bestreut servieren.

Nachspeise

Marinierter Melonensalat mit Minze

von Andreas Hollard

Zutaten für 4 Personen:

  •  ½ Netzmelone

  • ½ Honigmelone

  • ¼ Wassermelone

  • 5 Minzeblätter

  • 1 Scheibe frischen Ingwer

  • 1 Zitrone

  • 50 g Ayurvedischer Rohrohzucker

  • 1 cm Zimtstange

  • 2 Nelken

  • ½ Sternanis

  • 2 Kardamomkapseln

  • 1 Msp. Kurkuma

  • 1 Msp Salz

  • 1 TL Rosenwasser

Zubereitung​

Die Melonen schälen, in kleine Würfel schneiden und kalt stellen.

Aus einem Teil der geschnittenen Melonen (ca.100g) einen würzigen Sud (Marinade) kochen. Dazu gibt man die ganzen Gewürze in den Mörser, wo sie grob angestoßen werden.

Diese gibt man mit den Melonen, einer Prise Salz, Zucker, Kurkuma und dem Ingwer in einen Kochtopf und lässt den Sud für ca. 2 bis 5 Minuten reduzieren.

Dann gibt man den dickflüssig gewordenen Sud durch ein Sieb, so dass nur der Saft (= Sud ohne Kerne und Gewürze) übrig bleibt.

Nun fügt man diesem Sud den Saft der Zitrone hinzu und lässt ihn erkalten.

Der kalte Sud wir nun mit ein paar Tropfen Rosenwasser verfeinert und über die geschnittenen Melonen gegossen. Die Minze wird in feine Streifen geschnitten und untergemengt. Nun lässt man den Melonensalat für mindesten 30 Min. darin marinieren.

Tipp: Etwas Zitronenschale oder Rosenblüten eignen sich gut als Dekoration.

Co Authors :

Konditormeisterin, Ayurveda-Köchin

Ayurvedakoch

Meinen Beruf als Koch übe ich seit mehr als 25 Jahren aus. Über meine Frau Christine kam ich mit Ayurveda in Berührung und machte meinen ersten Ayurveda-Kochkurs bei Nicky Sitaram Sabnis. Begeistert von der Vielfalt der Ayurvedischen Küche und der Gesundheitslehre des Ayurveda beschloss ich im Jahr 2009/2010 die Gesamtausbildung zum Ganzheitlichen Ayurvedakoch zu absolvieren. Seit 2013 arbeite ich selbständig im Ananda in Bad Reichenhall und bin außerdem mit großer Begeisterung im Ausbildungsbereich sowie Hotelschulungen tätig.

Seit Januar 2018 arbeite ich im RoSana.  Ayurveda bekam für mich dadurch nochmals eine besondere Bedeutung und eine weitere neue Aufgabe als Ayurvedakoch: mit unserem  Küchenteam werden wir uns gemeinsam  den Herausforderungen stellen und weiterentwickeln.

Da Ayurveda und die Ayurvedische Küche ein Teil meines Lebens geworden sind, stelle ich mich dieser herausragenden und schönen Aufgabe gerne mit Liebe und Dankbarkeit.

Meine Schwerpunkt gilt der Bayurvedischen Küche der ich mich immer intensiver widme.

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