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Mungbohnensuppe
ROSANA AYURVEDAREZEPTE

Entgiftung und Proteine –
die Mungbohnensuppe kann was!

So klein und unscheinbar die Mungbohne (oder Mungobohne) auch aussehen mag – sie ist ein echtes Kraftpaket, das es in sich hat. Schon vor 2500 Jahren setzte Janaka, der Leibarzt von Gautama Buddha, mit seiner revolutionären Auffassung von Ayurveda auf ihre Heilkraft. Wenn Sie an Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, Burn-out oder anderen Zivilisationskrankheiten leiden, kann in der Mungbohne auch für Sie der Schlüssel zu mehr Wohlbefinden liegen.

Was steckt in der Mungbohne?

Hülsenfrüchte sind generell sehr proteinhaltig und sollten daher auf einem vegetarischen Speiseplan so oft wie möglich Einzug halten. Die Mungbohne rangiert in puncto Eiweißgehalt dabei mit bis zu 28 Gramm ganz oben; mit ihren weiteren Bestandteilen hilft sie jedoch auch zu entgiften, zu entschlacken und für geistige Klärung.  Auch im RoSana kommt die Mungbohne auf den Tisch – die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten verwandeln die hervorragende Proteinquelle in ein schmackhaftes Detoxmittel.

 

Entgiften mit der Detox-Bohne

Ein vitales Leben bis ins hohe Alter ist nicht nur der Wunsch aller Menschen, sondern auch Ziel im Ayurveda: Kein anderes Medizinsystem kennt so viele Rezepte zur Verjüngung. Wichtiger Baustein hierfür ist die regelmäßige Entgiftung und Entlastung des Körpers. So wie ein voller Schwamm keine neue Farbe aufnehmen kann, muss auch der menschliche Körper zunächst gereinigt werden, um gute Nährstoffe aufnehmen zu können und sich von Ballast zu befreien. Hierbei kann die Mungbohne kräftig unterstützen, stecken doch in ihrer Schale Enzyme, die den Darm entgiften. Regelmäßig im Speiseplan integriert, ist also mit ihr eine stetige Entgiftung möglich, was zu gestärkten Abwehrkräften, einer besseren Aufnahme wichtiger Nährstoffe sowie einem hohen Wohlgefühl führt.

Mungbohnen-für-Mungbohnensuppe

Das Geheimnis der Mungbohnensuppe

Das ayurvedische Fasten bedeutet keinen Komplettverzicht – es ist vielmehr die bewusste Aufnahme heilender, stärkender und entgiftender Nahrungsmittel. Auf diese Weise sollen allen drei Doshas ausgegelichen, das Agni (Verdauungsfeuer) angefacht, die Shrotas (Körperkanäle) gereinigt und alle Dhatus (Gewebeschichten) erneuert werden. Die Mungbohnensuppe kann hierbei mit ihren kraftvollen Enzymen dazu beitragen, mehr Klarheit, Energie und Vitalität zu erlangen. Neben der wohltuenden Gewichtsreduktion wird der Körper durch das ayurvedische Fasten auch mit einem gestärkten Immunsystem belohnt.

Grüne-Mungbohnensuppe

Mit der Mungbohnensuppe zur Gewichtsreduktion

Pflanzliche Proteine sind Grundlage einer leichten Ernährung, die zu mehr Leistungskraft und letztlich auch zur Gewichtsreduktion führt. In der ayurvedischen Gesundheitslehre gilt schon seit tausenden von Jahren, dass ein ausgewogener und gesunder Speiseplan 60 % Gemüse, 30 % Proteine sowie 10 % Kohlenhydrate beinhalten sollte. Das Protein ist dabei bevorzugt pflanzlichen Ursprungs – so ist es leicht verwertbar und bringt viele andere wertvolle Nährstoffe mit sich. Als besondere Proteinquelle gilt seit jeher die Mungbohne, die nicht nur kalorienarm, sondern auch reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Folsäure ist. Aufgrund ihrer leichten Verstoffwechselung werden darüber hinaus weniger Schlacken im Verdauungsprozess gebildet als beispielsweise bei tierischen Proteinen. Auch das gilt nach Ayurveda als wichtige Gesundheitsgrundlage. Wer seinem Körper eine wiederkehrende Entgiftung zukommen lassen möchte, sollte die Mungbohnensuppe am besten mehrmals die Woche in seinen Speiseplan integrieren – mit gleichzeitiger Ernährungsumstellung bringt diese ihren Stoffwechsel richtig in Schwung.

 

Zutaten

  • 200 g Mungbohnen (grüne oder gelbe – sind geschälte grüne)
  • 1 EL Ghee
  • 1 EL frischer gehackter Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe (nach Wunsch – reduziert Vata)
  • 1-2 Lorbeerblätter
  • ¼ TL Kurkuma (Gelbwurz)
  • Prise Asafoetida
  • ¼ TL schwarze Senfsamen (nicht für Pitta)
  • ½ TL Kreuzkümmel
  • ½ TL Fenchel (nach Wunsch)
  • 1 TL Koriandersamen, im Mörser zerstoßen
  • Prise Muskatnuss
  • Schwarzer Pfeffer oder langer Pfeffer oder Trikatu  (wenig bei Pitta)
  • Salz oder hefefreie Gemüsebrühe
  • 1 EL Zitronensaft, frisch gepresst
  • 1 EL frische Kräuter wie Koriander, Basilikum, Dill

Mungbohnensuppe 

Ein Rezept für 4 Personen von Heidi Gutschmidt

Zunächst weichen Sie die grünen Mungbohnen über Nacht ein – für die gelben Mungbohnen genügen zwei Stunden vor dem Kochen. Dann gießen Sie das Einweichwasser ab und waschen die Bohnen gründlich.

Schmelzen Sie etwas Ghee in einem Topf und dünsten die Hälfte des Ingwers und den Knoblauch darin an. Nun fügen Sie Lorbeerblätter, Kurkuma, Asafoetida und die Mungbohnen hinzu und rühren kurz um. Gießen Sie sogleich mit 1 Liter heißem Wasser auf und lassen das Ganze ca. 30 Minuten leicht köcheln, bis die Bohnen weich sind.

Erhitzen Sie in einer separaten Pfanne das restliche Ghee, lassen die schwarzen Senfsamen darin aufplatzen und fügen den Kreuzkümmel, Fenchel, restlichen Ingwer, gemörserte Koriandersamen,  Muskatnuss und Pfeffer dazu und löschen die Mischung sofort mit etwas Wasser ab.

Diese Gewürzmischung kommt schließlich in den letzten 10 Minuten Kochzeit in die Suppe. Schmecken Sie die Suppe schließlich mit etwas Salz oder Gemüsebrühe, frisch gemahlenem Pfeffer und Zitronensaft ab. Zum Anrichten streuen Sie die frischen Kräuter oben auf. 

Für mehr Abwechslung können Sie die Suppe auch mit Gemüse zubereiten. Dann Mungbohnen mit der Hälfte des Ingwers, Lorbeerblättern, Kurkuma, und Asafoetida weich kochen. In separatem Topf die Gewürze in Ghee anrösten, Ingwer dazugeben und Gemüse (wahlweise z.B. Karotten, Fenchel, Kürbis oder Sellerie) hinzufügen. Mit etwas Gemüsebrühe oder Salzwasser gar dünsten. Die Mungbohnen dazugeben und nochmals kurz aufkochen.

Mungbohnensuppe 

Ein Rezept für 4 Personen von Heidi Gutschmidt

Zutaten

  • 200 g Mungbohnen (grüne oder gelbe – sind geschälte grüne)
  • 1 EL Ghee
  • 1 EL frischer gehackter Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe (nach Wunsch – reduziert Vata)
  • 1-2 Lorbeerblätter
  • ¼ TL Kurkuma (Gelbwurz)
  • Prise Asafoetida
  • ¼ TL schwarze Senfsamen (nicht für Pitta)
  • ½ TL Kreuzkümmel
  • ½ TL Fenchel (nach Wunsch)
  • 1 TL Koriandersamen, im Mörser zerstoßen
  • Prise Muskatnuss
  • Schwarzer Pfeffer oder langer Pfeffer oder Trikatu  (wenig bei Pitta)
  • Salz oder hefefreie Gemüsebrühe
  • 1 EL Zitronensaft, frisch gepresst
  • 1 EL frische Kräuter wie Koriander, Basilikum, Dill

Zunächst weichen Sie die grünen Mungbohnen über Nacht ein – für die gelben Mungbohnen genügen zwei Stunden vor dem Kochen. Dann gießen Sie das Einweichwasser ab und waschen die Bohnen gründlich.

Schmelzen Sie etwas Ghee in einem Topf und dünsten die Hälfte des Ingwers und den Knoblauch darin an. Nun fügen Sie Lorbeerblätter, Kurkuma, Asafoetida und die Mungbohnen hinzu und rühren kurz um. Gießen Sie sogleich mit 1 Liter heißem Wasser auf und lassen das Ganze ca. 30 Minuten leicht köcheln, bis die Bohnen weich sind.

Erhitzen Sie in einer separaten Pfanne das restliche Ghee, lassen die schwarzen Senfsamen darin aufplatzen und fügen den Kreuzkümmel, Fenchel, restlichen Ingwer, gemörserte Koriandersamen,  Muskatnuss und Pfeffer dazu und löschen die Mischung sofort mit etwas Wasser ab.

Diese Gewürzmischung kommt schließlich in den letzten 10 Minuten Kochzeit in die Suppe. Schmecken Sie die Suppe schließlich mit etwas Salz oder Gemüsebrühe, frisch gemahlenem Pfeffer und Zitronensaft ab. Zum Anrichten streuen Sie die frischen Kräuter oben auf. 

Für mehr Abwechslung können Sie die Suppe auch mit Gemüse zubereiten. Dann Mungbohnen mit der Hälfte des Ingwers, Lorbeerblättern, Kurkuma, und Asafoetida weich kochen. In separatem Topf die Gewürze in Ghee anrösten, Ingwer dazugeben und Gemüse (wahlweise z.B. Karotten, Fenchel, Kürbis oder Sellerie) hinzufügen. Mit etwas Gemüsebrühe oder Salzwasser gar dünsten. Die Mungbohnen dazugeben und nochmals kurz aufkochen.

Heidi Gutschmidt
Geschäftsführerin

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