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Rheuma

ein Begriff und viele Krankheitsbilder
Bei Gelenkschmerzen denken wir meist sofort an „Rheuma“, aber so einfach ist es nicht: ganz unterschiedliche Krankheitsbilder gehören nach heutigem Wissen dazu, aber nicht jedes schmerzhafte Gelenk ist Zeichen einer rheumatischen Erkrankung.

„Rheuma“ bedeutet „fließender“ Schmerz, Betroffene empfinden ihn auch als ziehend oder reißend. Ärzte bezeichnen jene Krankheiten als „rheumatisch“, die mit einer mehr oder weniger starken messbaren Entzündungsreaktion im Körper zusammen hängen. Ursache für die Entstehung von Entzündung sind Antikörper, die unser Immunsystem bildet.

Sie richten sich in diesem Fall aber nicht gegen Viren oder Bakterien, die von außen in unseren Organismus eindringen, sondern gegen körpereigene Zellstrukturen, die vom Immunsystem plötzlich als fremd erkannt werden. Das Immunsystem reagiert also gegen unseren eigenen Körper, deshalb werden die meisten rheumatischen Erkrankungen auch als Autoimmunerkrankungen bezeichnet.

Nicht dazu gehören Gicht (eine Erkrankung des Stoffwechsels, bei der überschüssige Harnsäure, meist im Großzehengrundgelenk auskristallisiert und zu heftiger und sehr schmerzhafter Entzündung führt), Arthrose der Gelenke (auch schmerzhaft, aber die Grundlage ist ein Verschleiß der Gelenkstrukturen) oder die Fibromyalgie (keine Entzündung; die Sehnenansätze und Muskeln schmerzen deshalb, weil sie unter vermehrter Spannung stehen; Ursache: psychosomatisch).

Behandlung rheumatischer Erkrankungen im RoSana

Jede der genannten Krankheiten führt ohne adäquate Therapie zu Komplikationen. Konsequente Therapie muss die aktuelle Entzündung dämpfen und längerfristig ein Fortschreiten der Krankheit verhindern. Antirheumatika inklusive Cortison und MTX sind ebenso erforderlich wie das Bemühen, mögliche Ursachen zu beseitigen. Ayurveda sieht als Ursache eine Überladung des Körpers mit „Schlacke“ (Ama), diese kann im Rahmen einer Panchakarma-Kur schrittweise eliminiert werden. Jede chronische Krankheit hat ihre mehr oder weniger lange Vorgeschichte, daher erfordert auch ihre Behandlung Zeit, Geduld und konsequentes Dranbleiben!

Psychosomatik und Rheuma

Erkenntnisse der Psycho-Neuro-Immunologie lassen den Schluss zu, dass auch psychische Konflikte, Krisen und anhaltende psychosoziale Belastungen zu Störungen im Immunsystem führen, somit auch dazu, dass sich unser Abwehrsystem gegen den eigenen Körper richtet. Körperpsychotherapie kann regulierend in diese Abläufe eingreifen, veränderte Strategien der Bewältigung können Heilung unterstützen.

RHEUMATISCHE
ERKRANKUNGEN

Chronisches Gelenkrheuma
(Primär chronische Polyarthritis):
Eine der häufigsten rheumatischen Erkrankungen. Kleine Finger- und Handgelenke entzündlich geschwollen, schmerzhaft, Beweglichkeit und Funktion eingeschränkt. Oft symmetrischer Befall.

Gelenkentzündung beischuppenflechte
(Psoriasis-Arthritis):
Ähnlich wie chronische Polyarthritis. Befall teilweise asymmetrisch. Meist mit, manchmal auch ohne typische Schuppenflechte (Psoriasis).

Lupus erythematodes und Polymyalgie rheumatisch:
Antikörper richten sich gegen innere Organe, z.B. Lunge, Nieren, Muskeln, Blutgefäße. Schwere Funktionseinschränkungen derinneren Organe möglich.

RHEUMATISCHE ERKRANKUNGEN

Den Entzündungsgrad senken, Schmerzen lindern und gegebenenfalls Deformationen vorbeugen
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DAS ROSANA KUR- & GÄSTEHAUS